Inklusionsunternehmen entdecken – Episode 2

Lesezeit 2 minutes

Die Entwicklung von Kompetenzen fördern

Fortführung unserer Serie innerhalb der Inklusionsunternehmen, diesmal in Frankreich bei TPC.

Seit 35 Jahren ist dieses Unternehmen in der Region Orléans im Bereich der Verpackung tätig. Verarbeitet werden dort Kosmetika, Parfüms und andere Pflegeprodukte für die Luxusindustrie. Jean-Michel Arnoult ist Gruppenleiter und PRAP-Trainer (Prävention von Risiken im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität). Im Laufe der Jahre hat sich das Profil der Mitarbeiter verändert.

Früher hatten wir vor allem Leute von IME (Medizinisch-bildende Institute)“, erklärt er. Heute werden immer mehr Menschen durch das Leben, durch die Arbeit selbst, geschädigt. Es gibt jetzt mehr berufliche Neueinstufungen als Menschen, die spezialisierte Institute verlassen.

Die beobachteten Folgen: ein steigendes Qualifikationsniveau bei Mitarbeitern, die bereits eine Karriere gemacht haben und deren Fähigkeit zur Weiterentwicklung stärker ist.

Eine neue Laufbahn anfangen

Für viele Mitarbeiter beginnt mit ihrer Ankunft bei TPC ein neues Berufsleben. Brigitte Maitre zum Beispiel hat von Anfang an eine neue Karriere gestartet. „Ich trat als Konditionierungsmittel ein und entwickelte mich nach und nach weiter, weil ich interessiert war. Und so wurde ich Linienfahrerin!

Der Rahmen eines Inklusionsunternehmens ist ein positiver Faktor, insbesondere für diejenigen, die aus einem Arbeitsunfall aufgrund einer Behinderung hervorgehen. Dies ist der Fall bei Sylvie Louis, die aufgrund ihrer Krankheit eine sehr schwierige Zeit mit ihrer vorzeitigen Pensionierung hatte. Der Beitritt zu TPC hat ihr eine neue Lebenseinstellung gegeben: „Ich bin für die Gesellschaft doch nicht nutzlos„, sagt sie

Eine offene Tür zur normalen Unternehmenswelt

Die Entwicklung der Fähigkeiten in Inklusionsunternehmen in Frankreich ist nicht nur auf eine Veränderung bei der Einstellung zurückzuführen. Es ist auch ein politischer Wille, wie Jean-Michel Arnoult betont: „Heute müssen wir Menschen ausbilden, sie zu mehr Fähigkeiten bringen, damit wir sie auch später in den Mainstream berufliches Umfeld bringen können„.

Ein Übergang, der dennoch selten ist, da die meisten Mitarbeiter Schwierigkeiten haben, den wohlwollenden Rahmen des Inklusionsunternehmens zu verlassen.